Was bringen Selbstbräuner für Gesicht und Körper?

Warum? Weil man gebräunt erstens attraktiver, zweitens erfolgreicher und drittens ganz einfach schlanker wirkt. Aber das sind noch lange nicht alle Gründe, die für die Verwendung eines guten Selbstbräuners sprechen. Ein Selbstbräuner ist nämlich so eine gute Wahl, weil die Haut trotz der Bräune, die sie aufbaut, nicht langen Sonnenbädern ausgesetzt werden muss.

Das schont sie und lässt sie gesund und somit auch schön bleiben. Es gibt kaum einen anderen Umwelteinfluss, der derart hautschädlich ist, wie die Strahlen der lieben Sonne, die wir so ohne Bedenken anbeten.

Leider haben viele Selbstbräuner die unschöne Eigenschaft, die Haut nicht natürlich braun werden zu lassen, oft wenden sich Menschen entsetzt vom Gebrauch von Selbstbräunern ab, weil orange Flecken und unnatürliche Farbe nicht attraktiv, sondern nur peinlich wirken. Doch genau hier muss der Unterschied gemacht werden, es gibt eben bessere und schlechtere Selbstbräuner.

Oft sind Selbstbräuner auch deutlich für bestimmte Hauttypen oder Vorbräunungsstufen der Haut geeignet, für andere wiederum überhaupt nicht. Und oft ist eine Person zwar für ihren Geschmack schon sehr braun geworden, aber im Grunde ein heller Hauttyp, greift dann aber fälschlicherweise zu einem Selbstbräuner für dunklere Haut. Und dann ist das Ergebnis wahrscheinlich fatal.

Bei der Wahl des Selbstbräuner sollte man seinen eigenen Bräunungsgrad nicht überschätzen. Besser, man nimmt einen leichteren, als einen für extrem gebräunte oder natürlich dunkele Typen. Und wenn man den Selbstbräuner kauft, sollte man sich zumindest einen Tag Zeit nehmen, um dessen Wirkung zu testen.

Dazu trägt man den Selbstbräuner ganz einfach an einer unauffälligen Körperstelle auf und wartet einen Tag ab. Wenn das Ergebnis leicht oder zumindest nicht fleckig und unschön ist, dann weiß man, der Selbstbräuner passt zu der Person. Besser nur Tag für Tag leichte Bräune aufbauen und dafür aber vertiefen, als von einem Tag auf den anderen riskant mit starkem Selbstbräuner experimentieren. Doch es gibt, wie beinahe allen kosmetischen Produkten, auch besonders gute Exemplare. Die natürliche Bräune auslösen, aber das schnell oder stark.

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Wirkung von Mensch zu Mensch verschieden schnell eintreten kann. Manche müssen den Selbstbräuner mehrmals auflegen, um eine Wirkung zu erkennen, andere benötigen eine einzige Anwendung und verzeichnen damit schon gute Erfolge.

Wenn der Selbstbräuner also nicht zu wirken scheint, dann kann das ganz einfach bedeuten, dass Sie ihn noch öfter verwenden sollten. Innerhalb von 12 Stunden ist das Ergebnis frühestens sichtbar, dann könnte man theoretisch auch schon ein weiteres Mal den Körper eincremen.

Die künstliche Bräune wird übrigens von einer künstlichen Zucker- Art hervorgerufen, dem Dihydroxyaceton, das man abgekürzt als DHA bezeichnet. Die oberste Schicht der menschlichen Haut weist einen hohen Anteil an Eiweißen auf und diese reagieren auf DHA.

Sie werden bräunlich gefärbt, oft leider mehr gelb oder orange, doch wenn die Konzentration den Bedürfnissen und den Möglichkeiten der Haut entspricht, ist regelmäßig eine leichte Bräunung möglich. Das wiederholte Cremen mit Selbstbräuner ist außerdem sehr wichtig um die Bräune auch zu erhalten, denn umso öfter man den Körper damit behandelt, umso länger hält die Farbe.

Bei der Verwendung von Selbstbräuner bitte drauf achten:

Sobald sich die oberste Hautschicht erneuert, verschwindet mit ihr nämlich auch der Selbstbräuner. Das sollte niemanden ärgern, am besten cremt man sich einfach gleich wieder ein und ist sogar noch froh, dass die Haut so gesund ist und sich wieder erneuert. Denn frische Hautzellen kommen so an die Oberfläche und das Hautbild wird dadurch klarer und verfeinert. Selbstbräuner sollten übrigens sowieso schnell aufgebraucht werden, denn je länger sie geöffnet sind, desto mehr verlieren sie von ihrer möglichen Wirkung.

Damit das Ergebnis möglichst optimal wird, kann man aber auch einiges beachten. So ist es beispielsweise empfehlenswert, vor dem Auftragen eines Selbstbräuners auf jeden Fall ein Peeling zu verwenden. Eines für den ganzen Körper, das man unter der Dusche verwendet, aber wenn man auch Selbstbräuner im Gesicht auflegen möchte, dann sollte man auch ein Gesichtspeeling anwenden.

Dadurch werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt und eine glatte Hautoberfläche wird geschaffen. So kann der Selbstbräuner gleichmäßig einziehen, was zu einer eher fleckenfreien Bräunung führt. Sollte man kein Peeling verwenden, kann es sein, dass die Haut sich später stellenweise abschuppt, dann würden Flecken, die nicht so stark gebräunt sind, zum Vorschein kommen. Und auch eine gründliche Rasur ist auf jeden Fall vorteilhaft! Die Hautoberfläche sollte prinzipiell möglichst glatt und gleichförmig sein, damit der Selbstbräuner schöne Wirkungen zeigen kann.

Es gibt außerdem Stellen, die man vorsichtiger mit Selbstbräuner eincremen sollte, der Selbstbräuner könnte so etwa an den Knien und Ellbogen, an Füßen und vor allem an den Händen eher sparsam aufgetragen werden.

Die Füße und die Hände sollte man nachher dennoch gut waschen, damit sich nicht in den Zwischenräumen der einzelnen Finger oder Zehen zu viel Selbstbräuner ansammeln kann, was ebenfalls zu unschönen, verstärkt braunen Ergebnissen führen würde. Den Rücken könnte man sich von einer anderen Person eincremen lassen, damit gewährleistet ist, dass auch hier, an schwierig zu erreichenden Stellen, der Selbstbräuner gleichmäßig aufgetragen wird.

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